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E-Food: die Zeit – und doch keine Zeit

Ein echter Dorfladen kann heute schon fast als Rarität angesehen werden. Und selbst der klassische Wochenendeinkauf wird wohl kaum noch betrieben. Schuld daran: die Zeit – und zwar keine Zeit. Denn selbst der 20-Uhr-Ladenschluss ist für viele oft nicht mehr zu schaffen. Beruf und Freizeitaktivitäten stehen einem gewöhnlichen Einkauf entgegen. Auch die Bequemlichkeit nimmt immer mehr zu. Wenn sonst schon alles online bestellt wird, warum dann nicht auch Lebensmittel?

Lebensmittel per Mausklick – wie geht denn das?

Ein Blick in die Realität zeigt, dass Electronic Food längst kein Wunschdenken mehr ist. Das Bestellen von Lebensmitteln über digitale Vertriebskanäle hat Einzug auf den Markt gefunden. Scheiterte es früher oft noch an der Technik, stellt diese heute keine Schranken mehr da. Leistungsfähiges und flächendeckendes Internet sowie technisch optimierte Fahrzeuge für eine durchgehende Kühlung bilden die Voraussetzung für eine optimale Dienstleistung. Dabei haben sich drei Typen auf dem deutschen Markt etabliert.

  • Pure-Player – reine Online Einzelhändler
  • Multi-Channel – etablierte Lebensmittel-Einzelhändler, die ihr Angebot auf die Online-Märkte erweitern
  • E-Marketplace Betreiber – Online Händler, die Lebensmittel mit ins Sortiment aufnehmen, z.B. Amazon

 

Das Beispiel REWE zeigt, wie es funktioniert

Bequem per App können Lebensmittel eingekauft werden. Die Devise ist klar: schnell, intuitiv, unkompliziert. Einfach auf dem Smartphone den digitalen Laden durchforsten und die Produkte per Klick in den Warenkorb packen. Durch Produktkategorien wird die Suche nach den gewünschten Lebensmitteln kinderleicht und vor allem schnell. Ewiges Rumsuchen im Markt gehört der Vergangenheit an. Sind alle Waren im Einkaufskorb, stehen dem Kunden zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Lieferung oder Abholservice. Beim Lieferservice können innerhalb von zwei Stunden alle Waren bis 22 Uhr an die Haustür geliefert werden. Beim Abholservice wird zunächst ein persönlicher Code benötigt. Damit identifiziert man sich an der jeweiligen Station und bezahlt anschließend z. B. per EC-Karte. Frisch gekühlt wartet die Ware für ein leckeres Abendessen.

E-Food ermöglicht dem Lebensmitteleinzelhandel ganz neue Möglichkeiten und Wege. Ein kleiner und kundenfreundlicher Nebeneffekt: Per App werden Zusatzinformationen gleich mitgeliefert. Dies geht von der Marktsuche über aktuelle Öffnungszeiten bis zu Rezepten, die genau auf das Sortiment zugeschnitten sind. Zudem können über die Einkaufshistorie auch einfach vorherige Bestellungen erneut abgegeben werden.

Will ich das auch?
Lebensmittel per App bestellen – vor Kurzem für mich noch unvorstellbar. Doch die Begeisterung kam relativ schnell. Die App ist einfach zu bedienen und klar strukturiert. Ob sich das erste Gefühl bestätigt, muss sich im Life-Test zeigen. Fakt ist: Es passiert etwas und man sollte die Augen nicht davor verschließen.

AS

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