Alleine in einer verschneiten Hütte. Ein pfeifendes Husten. Kein Empfang.
In dem Psychothriller „Die Einladung“ von Sebastian Fitzek, der 2023 erschien, geht es um Marla Lindberg. Marla hatte eine traumatische Vergangenheit und dadurch die neurologischen Störung Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) entwickelt. Dadurch ist sie anfällig für Täuschungen. Trotz dessen arbeitet sie als Cyberanalystin fürs LKA und analysiert Tausende und Abertausende Missbrauchsvideos.
Marla erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen in der abgelegenen Nebelhütte in den Alpen, einem Ort, an dem sie lieber nicht sein sollte. Bei ihrer Ankunft ist die Hütte scheinbar bewohnt, doch niemand ist aufzufinden. Aber was kann an einem Klassentreffen denn schon schlimm sein? Natürlich könnte sich herausstellen, dass die hoch gelegene Hütte plötzlich in einem Schneesturm eingeschlossen ist, es könnte keinen Handyempfang geben oder es könnte passieren, dass eigentlich keiner etwas von einem Klassentreffen weiß. Mysteriöse Ereignisse wie das gruselige pfeifendes Husten aus ihrer Vergangenheit beginnen, die Spannung zu steigern.
Das Buch beinhaltet Themen wie Trauma, Unsicherheit, Manipulation, Schuld, Identitätsverlust und die Suche nach Vergebung. Wie man es von Sebastian Fitzek gewöhnt ist, gibt es viele Kapitel und die meisten enden jeweils mit Cliffhangern. Außerdem weiß man bis zum Schluss nicht, wer Opfer und wer Täter ist. In „Die Einladung“ geht es nicht nur um ein Vergehen, die Protagonistin zeigt auch ihre Vergangenheit auf. Doch hat die Vergangenheit überhaupt etwas mit der Gegenwart zu tun?
Sebastian Fitzek hat eine kleine Buchzusammenfassung hochgeladen (Sebastian Fitzek: Die Einladung). Außerdem kann man Einzelheiten auf seiner Homepage (Sebastian Fitzek – Die Einladung) einsehen.

Sebastian Fitzek studierte Jura, bis zum ersten Staatsexamen. Anschließend wurde er nach einem Volontariat Chefredakteur beim Berliner Rundfunk. Sein Weg führte ihn aber zum meistgelesenen deutschen Thriller-Autor. Mit „Die Therapie“ begann 2006 seine Karriere. Die Idee kam in einem Wartezimmer, indem er auf seine damalige Freundin wartete.
Mittlerweile hat Sebastian Fitzek nicht mehr nur Bücher, denn mit 8 Filmen, hat er es geschafft, dass seine Bücher und Visionen verfilmt wurden. Dies war noch nicht alles, denn neben Spielen, hat er einen eignen Shop, geht auf Tour und hat seine Homepage stark ausgebaut.
Text: Jessica Engel
