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Empfehlung: Von Leben, Mut und Träumen – Inspiration von Autor Benedict Wells

„Rück mit dem Stuhl heran
Bis an den Rand des Abgrunds
Dann erzähle ich dir meine Geschichte.“

Das Einstiegszitat von F. Scott Fitzgerald aus dem Roman „vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells ist ein Versprechen auf eine gute Geschichte.

Inhalt

Das Buch handelt von dem Leben eines Jungen, welches über Jahrzehnte bis ins Erwachsenenalter verfolgt wird. Ein Leben mit einer schwierigen Kindheit, einer zerrüttenden Familie und der Frage, was er eigentlich im Leben tun und erreichen will. On top kommt eine Liebesgeschichte, die nicht, wie viele andere, über die Maßen kitschig ist. Sie ist echt, handelt von einer einst innigen Freundschaft und verpassten Chancen, und vom Mut, sich selbst einzugestehen, was man wirklich will.

Zuvor noch nie von dem Autor gehört und auch von dem Verlag Diogenes noch nie wirklich etwas gelesen, kann ich jedem seine Geschichten nur wärmstens empfehlen.

Leben des Benedict Wells

Mit seinem besonderen Schreibstil heben sich seine Werke von anderen Autoren ab und die Geschichten und Gedankengänge klingen noch lange in einem nach. Richtig für jeden, der Inspiration – auch für sein eigenes Leben – sucht!
Der Autor Benedict Wells, Mitte 30 und ursprünglich aus München, entschied sich nach der Schule gegen ein Studium, zog nach Berlin, hielt sich mit Nebenjobs über Wasser und gab seinem Traum vom Schreiben eine Chance. Mit 23 Jahren, als sein Roman „Becks letzter Sommer“ erschien, war er damals der jüngste Autor, den Diogenes unter Vertrag nahm.

Weitere Werke

Neben „Vom Ende der Einsamkeit“, welches mehr als 1,5 Jahre auf der Bestsellerliste stand und 2016 mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) ausgezeichnet, sowie in 34 Sprachen übersetzt wurde, hat der Autor noch folgende andere Werke verfasst:

Becks letzter Sommer, Spinner, Fast genial, Die Wahrheit über das Lügen (Sammlung von Kurzgeschichten)

Bücher von Benedict Wells

Für ein bisschen vorläufige Inspiration:

„Alles ging so schnell vorbei, nie wusste man sein Glück zu schätzen, immer erst hinterher. Altbekanntes Zeug. Das Leben war nicht besonders einfallsreich. Es brachte immer den gleichen Trick, und trotzdem fiel jeder drauf rein.“
– Spinner

„Es geht um die einfachen Dinge, sagte Zimmermann, und Beck schreckte auf. Um ein bisschen Liebe oder das, was man tun möchte. Dumme Menschen verkomplizieren alles, kluge Menschen vereinfachen. Denn wenn Sie einmal alt sind, dann werden Sie sich sicher nicht vorwerfen, zu wenig Zeit im Büro verbracht zu haben. Aber Sie werden sich ewig vorwerfen, nicht genug geliebt zu haben oder nicht das gemacht zu haben, was sie eigentlich wollten.“
– Becks letzter Sommer

Schnappt euch eines der Bücher und macht es euch mit einem guten Frankenwein auf der Couch gemütlich. Ihr werdet es sicher nicht bereuen!

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